Bericht von Jürgen, Peter 16.08.2026

Trauntriathlon 2026

Jürgen:
An der Startlinie zum Schwimmen neben unserem Peter zu stehen hat auch was????
Ich konnte das Tempo von Peter nicht ganz mitschwimmen, konnte ihn dafür verfolgen......obwohl ich ihn nach dem Startschuß auch schon nicht mehr sah????
Also machte ich mir doch lieber mein eigenes (langsameres) Rennen und freute mich schon auf die tolle Radstrecke.
Die Wechselzone in der Halle hat auch was und die vier darauf folgenden Laufrunden gingen irgendwie doch auch schnell vorbei.
Angefeuert wurde ich von Michi, Gerhard auf der Radstrecke, Sonja, Karli, meinen beiden Brüdern und natürlich von meiner Lisi auf der Laufstrecke, danke an euch alle????
Da es dann am Ende doch schon wieder sehr warm wurde, freute ich mich schon sehr auf die Ziellinie.
Mein Fazit: Super Veranstaltung, super Stimmung und mit einem leckeren Kaiserschmarrn???? danach erholte ich mich wieder sehr rasch und siehe da, da ist auch Peter, hab ich ihn also doch wieder eingeholt???? (was so ein Kaiserschmarrn alles kann)


Peter:
Mein eigentlicher Saisonhöhepunkt ist bereits vorüber, trotzdem wollte ich die Saison noch ein wenig verlängern und an ein paar weiteren Triathlons teilnehmen. Deshalb habe ich mich für die Kurzdistanz in Traun angemeldet. Im Zuge dieses Wettkampfs wurden auch die OÖ-Landesmeisterschaften ausgetragen. Da meine letzte Kurzdistanz drei Jahre zurückliegt, war ich schon gespannt, wie es mir bei diesem Rennen gehen würde.
Der Startschuss fiel pünktlich und ich konnte nach anfänglicher Mühe gut in der ersten Schwimmgruppe bleiben. Darüber freute ich mich schon während des Rennens, da ich bis vor kurzem noch mit schlechter Schwimmform haderte. Nach einem gelungenen Wechsel führte ich bald das Rennen beim Radfahren an, doch bevor ich meinen Schuh ordentlich zu hatte, wurde ich überholt. Ich wartete die kurvige Passage bei der Firma Polytec ab, ehe ich die Gegenattacke setzte. Diese ging voll auf und der Kontrahent war bald außer Sichtweite. Ansonsten habe ich mir vorgenommen, an den Anstiegen sehr hohe Leistungswerte zu treten und dafür in den Abfahrten bei hohen Geschwindigkeiten keine Energie zu vergeuden.
Obwohl ich kurz vor dem zweiten Wechsel bewusst etwas lockerer gefahren bin, musste ich beim Laufen leider feststellen, dass ich nicht die besten Laufbeine hatte. In Anbetracht der wenigen Erholung in der Rennwoche war dies zwar nicht verwunderlich. Ich versuchte ruhig zu bleiben und konstant zu laufen. Da einerseits mehrere Runden zu laufen waren und parallel zur Kurzdistanz auch eine Sprintdistanz ausgetragen wurde, war es für mich aber unmöglich zu erahnen, wie groß mein Vorsprung auf den Zweiten war. In der letzten Runde wurde mir ein Vorsprung von 50 Sekunden zugerufen, der mich dazu anspornte nochmal alles zu geben. Ich konnte das Tempo auf dem letzten Kilometer und insbesondere auf den letzten 500 Metern nochmal verschärfen. Gerade als ich in die Halle Richtung Ziel laufen wollte, setzte ein Sportler einen Zielsprint an. Leider hatte ich in diesem Moment keine freie Bahn zum Sprinten, da jemand aus einer Vorrunde vor mir war und die Strecke einen kleinen Knick zur Abzweigung auf den Zielkanal machte. Ich versuchte noch trotz des verpassten Momentums nachzukommen, was jedoch missglückte. Knapp nach dem Sieger erreichte ich als Zweiter das Ziel.
Im ersten Moment war ich ziemlich verärgert, musste mich aber damit abfinden. Ein kleiner Trost war zumindest, dass sich der Landesmeistertitel über die Kurzdistanz ausging. Außerdem freute ich mich riesig über die anfeuernden Vereinskollegen und Bekannten entlang der Strecke. Herzliche Gratulation den restlichen Teilnehmern vom IRONTEAM.


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