Bericht von Stefan 31.08.2026

RAA Team Challenge 2026

Bereits zum dritten Mal stand ich in St. Georgen am Start für die RAA Challenge (rund um OÖ). Leider war mein geplanter Rennkollege kurzfristig gesundheitlich verhindert und somit ist mein Freund Thomas wieder eingesprungen und wir standen das dritte Mal gemeinsam zum Start auf der Bühne in St. Georgen. Das Rennen bezeichnet sich als „Österreichs emotionalstes Radrennen". Wenn man auf der Bühne zum Start- und dann auch zum Zielinterview steht, hat man tatsächlich immer wieder das gewisse Kribbeln.

Alleine zwecks dieser Inszenierung ist es die Strapaz jedenfalls wert. Die „Strapaz" sind 563 km mit rund 6600 hm. Für mich sind davon ca. 300 km und 2600 hm abgefallen. Am Weg haben uns Karli und Bernd nach ca. 160 km bei der Donaubrücke in Niederranna angefeuert und uns beim Fahrerwechsel gleich geholfen – Danke dafür, dass ihr euch das mitten in der Nacht gegeben habt!!! Die Fahrt in der Nacht war lässig – es war eine Sternschnuppennacht. Ich habe tatsächlich zwei Sternschnuppen gesehen. Der Wunsch, dass wir gesund und schnell ins Ziel kommen hat sich gleich erfüllt. Nach 20 Stunden und 49 Minuten durften wir mit Motorradbegleitung wieder in St. Georgen einfahren und das Zielfeeling genießen.

Danke an Thomas, dass er so kurzfristig vom Betreuer zum Fahrer gewechselt hat (höchstwahrscheinlich war ihm diese Rolle auch lieber). Ein besonderes DANKE an meine liebe Pia als beste Betreuerin die man sich vorstellen kann und die beiden Youngstars Samuel (unser Sohn) und Marie (Tochter von Thomas) für die perfekte Betreuung. Es war ein richtig cooles gemeinsames Erlebnis!

Da es sich um eine überschaubare Streckenlänge für ein Ultracylingevent handelt, kann man es jedenfalls auch zum Ausprobieren dieser Disziplin empfehlen! Die Streckenführung rundum das schönste Bundesland Österreichs bietet ein abwechslungsreiches Profil und ist auch landschaftlich ein Erlebnis!

Ein großes Lob an die Veranstalter wie sie dieses Event zu so einem Highlight macht!


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