Bericht von alle 21.06.2026

Prambachkirchen 2026

Was für ein Tag in Prambachkirchen. Stundenlang wurde gelaufen, gelacht, gekämpft und geflucht — und mittendrin das IRONTEAM Eferding, das einmal mehr gezeigt hat, dass Ausdauer nicht nur in den Beinen steckt, sondern vor allem im Kopf und im Teamgeist.
Ob persönliche Bestleistung, mentale Grenzerfahrung oder einfach ein genialer Lauftag mit Freunden: Jede*r von uns hat seine ganz eigene Geschichte mitgebracht. Und genau diese Geschichten wollen wir hier festhalten — ehrlich, ungeschönt und mit einem Augenzwinkern.
Also: Schuhe aus, Beine hoch, Getränk in die Hand. Hier kommen die Eindrücke unserer Ironteam?Heldinnen und Helden vom Prambachkirchner Benefizlauf 2026.



Sigrid, Mary und Mia:
Mary, Mia und ich standen an der Startlinie. Mary hatte mir den Auftrag gegeben, den Lauf in Emojis zu beschreiben - ohh ja, da war fast alles dabei. Auch das Wetter zeigte sich von allen Seiten.

Gestartet sind wir jedenfalls mit viel Vorfreude. Die ersten drei Stunden liefen richtig gut und wir waren bestens unterwegs. Dann kam leider der Einbruch etwas früher als erhofft. Mary hatte mit Schmerzen im Oberschenkel und starker Übelkeit zu kämpfen und musste die letzten Runden teilweise gehend absolvieren. Mich plagten Magenkrämpfe und Seitenstechen.

Trotz allem war die Stimmung großartig. Die Organisation war wie immer top und auch die geänderte, deutlich kürzere Runde hat mir gut gefallen.
Mit dabei waren auch Doris, Martin und Karli. Es ist einfach schön, wenn mehrere vom Team am Start sind. Ein besonderes Dankeschön an Karli, der uns ALLE bei gefühlt zwanzig Überrundungen jedes einzelne Mal motiviert hat.
Herta und Stephan, schön, dass ihr auch wieder vorbeigeschaut habt.
Und dann war er endlich da – der heiß ersehnte Schlusston. Geschafft!

Besonders stolz bin ich auf meine Tochter Mia. Sie hat ihren ersten 30er erfolgreich gefinisht und gezeigt, was in ihr steckt. Für mich war das wohl der schönste Moment des Tages.

Fazit: Schmerzen, Krämpfe, Regen, Sonne, Motivation, Teamgeist und jede Menge Emotionen, der 10. Benefizlauf hatte von allem etwas zu bieten.



Doris:
Dem Benefizlauflauf in Prambachkirchen sehe ich jedes Mal mit Respekt entgegen. 6 Stunden Laufzeit ist für mich schon sehr lange, aber anscheinend hält der Körper doch mehr aus als man ihm zutraut. Bis zur Marathondistanz ging es eigentlich recht gut, dann wurde es hart. In der letzten Stunde vor Ende des Laufes verfluchte ich nicht nur einmal meine Anmeldung, mehrmals dachte ich ans Aufhören, aber meine Freundin meinte, das ist keine Option.....und was tut man nicht alles für den guten Zweck.
Zumindest war es nicht ganz so heiß, aber von Wind, Regen und Sonne war an diesem Tag alles dabei.
Die tolle Stimmung entlang der Strecke, kurze nette Gespräche mit anderen Läufern und das wechselnde Bühnenprogramm ließen die 6 Stunden dann doch irgendwie vorübergehen.
Laut Zeitnehmung absolvierte ich 59,29km und erreichte sowohl in der Marathonwertung als auch im 6h Lauf Platz 1 bei den Damen .
Das nette Beisammensein danach mit Vereinskollegen und Familie war noch ein gemütlicher Ausklang dieser tollen Veranstaltung.


Karli:
Dieses Jahr war ich das erste Mal in Prambachkirchen mit dabei. Überredet hat mich Martin - danke dafür ;-) - und endgültig hab ich dann am Freitag den Startplatz von unserer Michi übernommen, da sie wegen anhaltenden Knieschmerzen leider nicht konnte.

Also schnell die Laufsachen gepackt, eine Trinkflasche und ein paar Gels geschnappt und zu Martin nach Prambachkirchen gefahren. Gisi brachte uns direkt bis zur Laufstrecke, und beim Spar stellten wir unsere Verpflegung ab und suchten den Start. Beim Start haben wir auch die anderen IRONTEAMER/innen getroffen und gleich los gequatscht. Es war eine lockere Atmosphäre, eher wie beim Sonntagslauftreff, als wie bei einem Laufbewerb;-)

Dann ertönte aber auch der Startschuss, und schon ging es auf die 800m Runde. Es regnete immer wieder, aber auch die Sonne ließ sich ab und zu blicken, und man merkte sofort, dass es mit der Sonne warm werden würde. Ich bin super in den Lauf hinein gekommen, und Martin und ich liefen zu Beginn Seite an Seite. Aber leider wollte er nicht bei mir bleiben und so trennten sich unsere Wege.

Im Vorfeld dachte ich mir, dass es mit der kurzen Runde zach werden würde. Aber da wir einige vom Verein waren und auch viele andere Bekannte beim Lauf dabei waren, und ich ab und zu bei ihnen vorbei rannte, war es sehr kurzweilig.

Wir vom IRONTEAM waren auch wieder sehr erfolgreich: Doris gewann die 6 Std. und Marathonwertung, Sigrid wurde dritte - herzliche Gratulation euch beiden! Und auch ich durfte mich über einen zweiten Platz in der Marathonwertung freuen. Herzlichen Dank an alle fürs Anfeuern - und an Roland, der meinen Preis mitgenommen hat!


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