Bericht von Alle 19.04.2026
Linzmarathon 2026
Der Linz Marathon zählt zu den größten Laufevents Österreichs und brachte auch dieses Jahr wieder über 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Die Bewerbe reichten vom Marathon über den Halbmarathon bis zum Viertelmarathon und boten sowohl Spitzen- als auch Breitensportler:innen ideale Bedingungen. Unsere Athletinnen und Athleten waren in allen Distanzen vertreten und überzeugten mit starken Ergebnissen.
Jürgen:
Heute war beim Linz Marathon für uns Läufer mit dem perfekten Wetter alles angerichtet.
Um Punkt 9:30 Uhr ließen sie uns los und es war heute eine Freude dabei sein zu können.
Mit einem sehr guten Start und einem gut kontrollierten Lauf über die gesamte Strecke gings mit 3:33:03 Std. über die Ziellinie.
Die Stimmung war heuer wieder echt super, Medaille schön, Finisher Shirt sehr schön, alkoholfreies Bier war lecker und auch die lange heiße Dusche zuhause war sehr angenehm.
Bis nächstes Jahr Linz.
Stefan:
Linz - Halbmarathon:
Ich war schon mal besser vorbereitet, aber dafür war eine Zeit von 1:50 für mich ganz zufriedenstellend.
Da es beim Start schon noch ganz schön frisch war sind wir erst kurz vorm Start vom warmen Brucknerhaus zum Start gegangen. Fürs nächste Mal lerne ich, dass das gar nicht so eine gute Entscheidung war. Gerhard, Felix und ich haben ein gemeinsames Tempo gefunden. Wir waren sehr weit hinten und haben einige Kilometer gebraucht, bis wir nicht uns nicht mehr durch die anderen Läufer durchschlängeln mussten. Dafür konnten wir aber dann Kilometer für Kilometer die Pace steigern. Felix und ich haben dann kurz vorm Ziel noch Sigrid eingeholt und wir konnten gemeinsam die Ziellinie überqueren. Lässige Stimmung, Wiederholung geplant.
Werner:
Bei perfekten Laufbedingungen ging es dieses Wochenende zum 24. Linz Marathon an die Startlinie zum Halbmarathon für mich. Noch kurz ein Gruppenfoto mit ein paar Vereinskollegen gemacht, brachen wir auf in den Startbereich. Die Stimmung war wieder perfekt und man merkte schon die sehr vielen Teilnehmer, beim diesmal ausverkauften Wettbewerb. Ein paar KM konnte ich dann mit meinen Vereinskollegen noch auf der Strecke mithalten, aber schon bald bemerkte ich aufgrund meiner sehr bescheidenen Trainingsvorbereitung, dass ich langsamer werden musste, um überhaupt die Ziellinie überqueren zu können. Naja, was soll ich sagen,der gesamte Halbmarathon war dann eine einzige Tschoch für mich. Eigentlich traurig, normalerweise habe ich in Linz immer die Marathon Startnummer auf der Vereinsdress. Aber was soll’s, selbst schuld. In meinem momentanen sportlichen Zustand werde ich mir sicher so schnell keinen neuen Wettbewerb mehr antun, das deprimiert einfach zu sehr und das schon einige Male in letzter Zeit. Jetzt mal wieder richtig ins Laufen kommen, das ist mein vorrangiges Ziel jetzt und sonst gar nichts.
Ein großes Dankeschön aber trotzdem für die extra angereiste IRONTEAM-Radgruppe für’s Anfeuern!
Michi:
Linz zeigte sich heuer von seiner allerbesten Seite: Die Organisation war wie gewohnt top, das Wetter perfekt – und ich habe entlang der Strecke noch nie so viele Zuseher erlebt.
Dieses Mal wollte ich es mit der Herta?Taktik halten („wos ma hod, des hod ma“). Verleitet durch die optimalen Bedingungen bin ich den Lauf dann aber doch viel zu ambitioniert angegangen. Bereits ab Kilometer 4 meldeten sich trotz Schmerztabletten die altbekannten Knieschmerzen. Noch war es aber auszuhalten und ich hatte richtig viel Spaß am Laufen und konnte den Bewerb genießen.
Bei Kilometer 16 ist Gerhard zu mir aufgeschlossen und ich durfte mich bis zum Halbmarathon über seine Begleitung und eine richtig starke Zwischenzeit freuen.
Danach ging es leider rasch bergab: Ab Kilometer 23 zwickte auch das linke Knie, der Schmerz wurde zeitweise so intensiv, dass ich mehrmals ernsthaft ans Aufgeben dachte. Der restliche Lauf entwickelte sich zu einem Kampf gegen den inneren Schweinehund – den ich aber immer wieder bezwingen konnte. Schließlich hat mir dann auch ein „Runner’s high“ geholfen, das mich durch den gefürchteten Wasserwald getragen hat.
Gegen Ende war ich dann hauptsächlich mit Rechenspielchen beschäftigt, denn trotz aller Probleme wollte ich unbedingt noch unter vier Stunden bleiben. Mit einem Zielsprint, bei dem ich wirklich alles herausgeholt habe, ging es sich schließlich hauchdünn aus: Nach 3:59:58 Stunden kam ich völlig erschöpft, aber unglaublich stolz und glücklich ins Ziel.
Ein großes Danke an alle Freunde, Bekannten und Vereinskollegen fürs Anfeuern entlang der Strecke – das hat mir vermutlich genau die 2 benötigten Sekunden gebracht, um unter 4 Stunden zu bleiben.
Gerhard:
Auf dem Weg zum Start bin ich Felix und Stefan begegnet und habe kurzerhand beschlossen, gemeinsam mit ihnen zu laufen. Nachdem die beiden allerdings zunehmend aufs Tempo drückten und ich selbst nicht auf Rekordjagd war, habe ich mein eigenes Tempo beibehalten und sie ziehen lassen.
Umso größer war meine Überraschung, als ich bei Kilometer 16 plötzlich Michi eingeholt habe – ich hätte nicht gedacht, dass sie so flott ins Rennen gestartet ist. Natürlich bin ich ab diesem Moment mit Michi weitergelaufen, habe sie an den Labestationen versorgt und gemeinsam mit ihr die großartige Stimmung entlang der Strecke in vollen Zügen genossen.
Sigrid, Mia, Mary:
Marys 31., Sigrids 12. – und Mias erster!
Am 12. April fand der Linz Marathon statt. Und wenn wir nicht gerade in Paris den Marathon laufen, sind wir dort natürlich fix dabei. Überpünktlich standen wir bereits um 08:30 Uhr, in kurzer Hose und bei sportlichen 9 Grad, auf der Voestbrücke. Sauber frisch wars! Um 09:30 Uhr fiel schließlich der Startschuss, endlich ging’s los und uns wurde schnell warm.
Mit einer Rekord-Teilnehmerzahl war heuer auf der Strecke einiges los. Das bekam man deutlich zu spüren, immer wieder kam es zu Engpässen, wodurch persönliche Bestzeiten kaum möglich waren.
Mein Fokus lag diesmal darauf, meine Tochter Mia bei ihrem ersten Halbmarathon bestmöglich zu begleiten. Tja bei Kilometer 13 wurde klar, wie viel Energie noch in ihr steckt, also trennten sich unsere Wege. Mia lief ein starkes Rennen und erreichte mit einer bombastischen Zeit von 1:48 h das Ziel.
Ich selbst durfte ab Kilometer 20 gemeinsam mit Felix und Stefan ins Ziel laufen und finishte in 1:51 h, meine zweitschnellste Halbmarathonzeit.
Unsere aktuell vielbeschäftigte Studentin Mary hatte aufgrund von wenig Trainingszeit kein konkretes Ziel. Umso schöner, sie genoss den Lauf in vollen Zügen und das zurecht, denn die Stimmung entlang der Strecke war großartig. Mit 1:56 h erreichte auch sie eine tolle Zeit.
Was uns alle besonders gefreut hat: Ein großes DANKE an unsere Teamkollegen, die uns bei Kilometer 20 lautstark angefeuert haben – das motiviert ungemein!
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